Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Leben, Arbeiten, Bauen, Handeln, Konsumieren und Wirtschaften beschäftigen derzeit nicht nur Politik und Gesellschaft: Auch an der Hochschule Offenburg ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Zahlreiche produkt- und anwendungsorientierte Forschungsprojekte beschäftigen sich mit dem Thema, zahlreiche Professorinnen und Professoren stehen als Expertinnen und Experten Unternehmen und Gesellschaft zur Verfügung, in Studiengängen wird das Thema behandelt und in studentischen Projekten wie zum Beispiel Schluckspecht und Black Forest Formula Team praxisorientiert im Sinn von forschendem Lernen umgesetzt.

Auch institutionell orientiert sich die Hochschule in ihrer internen Arbeitsweise, bei Verfahrensabläufen und Ressourcenmanagement schon lang am Leitbild der Nachhaltigkeit.

Zero Emission Campus 2025 (ZEC-2025)

Nachhaltigkeit wird gerade auf der Ebene der internationalen Gemeinschaft gern in langen Zeitabständen diskutiert. So wurden die durchaus sinnvollen und wichtigen 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung bereits im Jahr 2015 ausgerufen und sollen bis 2030 umgesetzt werden (Agenda 2030). Die Hochschule Offenburg arbeitet bewusst, aber teilweise auch unbewusst, bereits an vielen Zielen dieser Agenda. Das Projekt Zero Emission Campus 2025 nimmt dabei beispielsweise das Ziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ in den direkten Fokus.

Die Beteiligten arbeiten daran, den Beitrag der Hochschule zum nationalen Ziel der Reduktion der Treibhausgasemission im maximalen Umfang zu gestalten. Unterstützt werden sie dabei auch durch die sehr deutlich formulierten Maßnahmen der baden-württembergischen Landeregierung im Bereich des Klimaschutzes und der Energiepolitik. So möchte die Hochschule die benötigte Energie bis 2025 weitestgehend selbst und emissionsfrei erzeugen. Da als Energiequelle auf dem Campus die solare Einstrahlung dominiert, soll diese lokale Energiegewinnung hauptsächlich durch Photovoltaikanlagen erfolgen. Bereits in diesem Jahr werden die Dachflächen der Gebäude D und E mit PV-Paneelen ausgestattet. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen, weitere Dachflächen ebenfalls mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Den so gewonnenen Strom wird die Hochschule ausschließlich für die Eigennutzung verwenden.

Um tägliche beziehungsweise saisonale Schwankungen in der Strommenge auszugleichen, sollen zunächst Speicherbatterien installiert werden. Weitere Speicheroptionen, insbesondere die Erzeugung von Wasserstoff durch die Elektrolyse von Wasser, könnten folgen. So ließe sich beispielsweise auch der Energiebedarf für die geplanten Ladesäulen für Elektroautos jederzeit decken.

Apropos Autos: Aus dem großen Parkplatz im Einfahrtsbereich zur Hochschule soll ein sogenannter „Solarparkplatz“ werden, das heißt die Stellplätze sollen mit einer Photovoltaikanlage überdacht werden. Allein diese Anlage könnte bis zu 40 Prozent der erforderlichen Energie erwirtschaften.

Bei allen diesen Projekten denken die Beteiligten immer gleich weitere Ziele der Agenda 2030 mit und integrieren sie in ihre Planungen. Zu nennen wären primär die Ziele (7 Bezahlbare und saubere Energie), 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) und 15 (Leben an Land).

Sowohl intern als auch extern ist der Zuspruch für die skizzierten Vorgehen groß. Über den Senat ist das Thema Nachhaltigkeit in Form der Nachhaltigkeitsbeauftragten, Prof. Dr. Daniel Kray und Prof. Dr. Niklas Hartmann, als notwendiges und wichtiges Thema an der Hochschule verankert worden. Das Rektorat arbeitet sehr eng mit diesen Nachhaltigkeitsbeauftragten zusammen. Besonders freuen sich alle Beteiligten darüber, dass das Thema Nachhaltigkeit sehr viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch vor allem viele Studierende mobilisiert hat. Die geplanten Ziele bedürfen schließlich einer kontinuierlichen und strategischen Vorgehensweise. Mit Hilfe der Studierenden, Mitarbeitenden sowie Professorinnen und Professoren kann diese gewährleistet werden. Das bereits jetzt große Team würde sich zudem über viele weitere Ideen und Vorschläge und vor allem auf viele weitere helfende Hände freuen. Wer jetzt Lust bekommen hat mitzuwirken, kann sich gern bei den Nachhaltigkeitsbeauftragen melden.

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